Sie sind hier: Startseite - Garagentore und Sicherheit
5. August 2009

Garagentore und Sicherheit

Norm für Garagentore

Eine ausgefeilte Sicherheitstechnik für Garagentore ist sehr wichtig, um Unfällen vorzubeugen. Auch wenn die Zahl zum Glück immer geringer wird, kommt es dennoch hin und wieder zu teilweise schwerwiegenden Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit dem eigenen Garagentor. Das Einhalten von hohen Sicherheitsstandards, bei dem Aufstellen von Garagen und den zugehörigen Garagentoren, kann die bestehende Verletzungsgefahr deutlich reduzieren. Es gibt verschiedenste wesentliche Sicherheitsaspekte die bei dem Betrieb einer Garage unbedingt berücksichtigt werden sollten, wie zum Beispiel ein geeigneter Fingerklemmschutz, eine professionelle Absturzsicherung und ein zuverlässiger Abschaltmechanismus. Wird eine Garage neu angeschafft, denkt man schneller über die unterschiedlichen Sicherheitsvorkehrungen nach, die angeboten werden um Unfällen vorzubeugen und ein versierter Händler von Garagen wird die Kunden auch in jedem Fall auf das wichtige Thema aufmerksam machen. Aber als Besitzer von in die Jahre gekommenen Garagen muss man sich von Zeit zu Zeit informieren, was der Markt an hochwertigen Produkten die die Sicherheit erhöhen hervorgebracht hat. Das Garagentor wird zum Beispiel schnell übersehen, wenn das wertvolle Eigenheim renoviert werden soll. Dabei birgt doch gerade ein älteres Exemplar einer Garage unter Umständen einige Risiken für den oder die Benutzer. An ungesicherten, außen geführten Zugseilen können sich leicht Kinder auf gefährliche Art und Weise verletzen. Eine weitere Gefahr ist, dass zwischen einzelnen Torgliedern, bei unsachgemäßer Handhabung, Finger gequetscht werden könnten. Besonders veraltete Automatik- Tore ohne sichernde Stopp Funktion bergen eine erhebliche Verletzungsgefahr bei der Benutzung der Garagentore. Seit einigen Jahren gibt es die so genannte Europa- Norm EN 13241-1 die Standards für derartig genormte Garagentore festlegt. Die Norm regelt unter anderem, dass Garagentore über einen wirksamen Fingerklemmschutz und eine schnell greifende Absturzsicherung verfügen sowie mit einem entsprechenden Seiteneingreifschutz ausgestattet sein müssen. Des Weiteren wird auch ein Abschaltmechanismus, der ein automatisches Tor bei Hindernissen stoppt, in der Norm für Garagentore gefordert.

Schwingtor, Sektionaltor und Schlupftür

Hat der Bestitzer einer älteren Garage vor, dass jeweilige Tor auszutauschen, hat er bei dem neuen Bauelement die Wahl zwischen verschiedenen Varianten, wie zum Beispiel einem Schwingtor oder einem Sektionaltor. Bei einem Schwingtor wird das ganze Torblatt der Garage in einem Stück bewegt und schwingt beim Öffnen des Tors von vorne nach oben. Bei der Wahl dieses Modells ist auf eine präzise Schienenführung für das Tor zu achten, die ein ungewolltes Entgleisen verhindert. Außerdem sollte das neue Tor mit einer so genannten Federbruchsicherung gegen ein gefährliches Abstürzen gesichert sein. Durch flexible Kunststoffleisten an Torblatt und Zarge können die Finger vor einem schmerzhaften Einklemmen geschützt werden. Das Sektionaltor besteht im Gegensatz zu dem Schwingtor aus einzelnen Elementen, die senkrecht nach oben fahren und an der Kante umklappen, um sich dann waagerecht unter die Garagendecke zu schieben. In der heutigen Zeit geht der Trend der Käufer von neuen Garagen eindeutig zum platzsparenden Sektionaltor. Es wird geschätzt, dass über 90 Prozent der neu verkauften Tore zu dieser Kategorie zählen. Wichtig bei den vertikal beweglichen Toren ist, wie bei den Schwingtoren auch, eine Sicherung gegen Herunterfallen oder unkontrollierte Bewegungen der Elemente. Des Weiteren sollte ein solches Tor automatisch anhalten können und eine fixe Endposition finden. Eine Stopp Automatik, die das Tor bei Widerstand anhält und wieder ein Stück nach oben fährt, sollte ebenfalls nicht fehlen, um modernen Sicherheitsansprüchen gerecht zu werden. Wer bei dem Betreten der eigenen Garage nicht jedes mal wieder das Tor öffnen will, sollte ein Garagentor mit geeigneter Schlupftür wählen. Hierbei ist besonders auf eine niedrige Schwelle der Schlupftür zu achten, da die Schwelle sehr schnell zur gefährlichen Stolperfalle werden, wenn sie zu hoch ist. Ein weiterer positiver Aspekt an der niedrigen Schwelle ist, dass sich auch Fahrräder und Gartengeräte leichter über eine möglichst kleine Barriere transportieren lassen.



Lesetipps